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Vermessungstechnische Baubetreuung

  • Wenn Ihr Architekt das Grundstück mit allen Eigenschaften im Atelier hat;
  • wenn die Baugenehmigung zügig kommt, weil alle notwendigen Informationen abgesichert vorhanden sind;
  • wenn der Bauleiter zu jedem Zeitpunkte alles im Blick hat;
  • wenn er Maßzahlen und Erdmassen im Griff hat;
  • wenn Beweissicherung & Monitoring technisch und finanziell eingeplant sind;
  • wenn der Nachbar keinen Grund zur Beschwerde und keine Handhabung gegen das geplante Vorhaben hat.
  • Kurzum, wenn Sie vor Staat, Nachbar und Bank und evtl. bei Ihrem Erwerber problemlos bestehen.
    projektkosten

dangerousDie DIN 69901-5/2009 definiert ein Projekt als ein „Vorhaben, das im Wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist“. Dabei wirken sachliche, zeitliche, finanzielle und personelle und zufällige Begrenzungen mit.

Das gilt auch für die bisherige, vermessungstechnische Baubetreuung, die Bauleiter als Datenlieferant und Kontrolleur dient.

 

Von der fallweisen vermessungstechnischen Baubetreuung zur Projektsteuerung GEOMETRIE

Die „vermessungstechnische Baubetreuung“, nennen wir heute „Projektsteuerung Geometrie“, weil sie dem Bauleiter ein Steuerungsinstrument an die Hand gibt, das ihn in die Lage versetzt, die Geometrie auf der Baustelle zu jedem Zeitpunkt im Griff zu haben und auch das aktuelle Genauigkeitsbudget zu kennen.

Eine gute Grundlage ist die halbe Planung – Nein, sie ist weit mehr, denn der Erfolg der Planung, Genehmigung und Realisierung sowie die Wirtschaftlichkeit eines Vorhabens hängen von ihr ab. Nur leider sieht man es den Grundlagen nicht an, ob sie „gut“ oder mangelhaft sind.

Ob es Karten, Dateien, Messwerte, Feststellungen, Analysen sind, alle nachfolgenden Nutzungen stehen auf tönernen Füßen, wenn sich Lücken, Fehler, Diskrepanzen, Diskontinuitäten oder gar absichtliche Verbiegungen darin verbergen, oder wenn sie über die Zeit ihrer Nutzung nicht mehr identifizierbar sind. Deshalb gilt es Grundlagen zu erarbeiten, die folgenden Ansprüchen und Kriterien gerecht werden müssen:

Vollständigkeit Einheitlichkeit Stochastik
Qualität durch System Rückverfolgbarkeit Gleichzeitigkeit
Transparenz Info-Übergabe Abnahmen

 

Grundlage für die Baugenehmigung

GEOHAUS erstellte den Musterlageplan für Nordrhein-Westfalen in den Jahren 1976, 1979, 1985 und 1990 für die neuen Länder. Letzterer wurde in den neuen Ländern zum Qualitätsmaßstab, fünfhunderttausendfach als Muster verteilt. Dieses Produkt wurde ständig fortentwickelt mit dem Ziel, dem Architekten eine rundum verlässliche Planungsgrundlage, dem Bauherrn eine exakte Kontrollbasis und der Bauordnungsbehörde eine sichere Basis für den Verwaltungsakt „Baugenehmigung“ zu bescheren.

Die Metadaten machen die Qualität der Zeichnung transparent und die Leistung messbar! Sie informieren über die Mess-, Rechen- und Ablese-Genauigkeit und die resultierende Genauigkeit auf der jeweiligen Struktur (Traufe, First, EFH etc). Die Statistik informiert über die Zahl der bewegten Sachdaten und Zeichenelemente und den Zeitpunkt ihrer Eintragung. Bei „Koordinatenart“ wird auf die Abbildungsart hingewiesen.

Festpunkte am Boden sind durch den Baustellenbetrieb zu sehr gefährdet, als dass man sie allen Gewerken zur Nutzung überlassen könnte.

Geodätische Messpfeiler bringen Qualität über den gesamten Bauzeitraum für alle Gewerke.

Die Übertragung der Geometrie nach Lage und Höhe hängt heute im Wesentlichen von der Punktidentifikation ab, d.h. von der Genauigkeit, mit der man einen Objektpunkt auf einer gegebenen Struktur definieren kann.

Die Vernetzung von Geräten, Maschinen, Sensoren und Menschen kann heute schon stattfinden. Das Ergebnis ist nahtlose Kommunikation vom Sensor bis ins Internet, Workforce- und Fleet-Management und natürlich auch Diebstahl- und Personenschutz. Die Anwendungssoftware des Systems GEObox macht es möglich ( Sensorik & Telemetrie)

Bei Bauvorhaben ist es von großer Bedeutung, Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit die Vision des entstehenden Projekts nahzubringen. Dazu ist eine dreidimensionale, fotorealistische Visualisierung der Architektenplanung der richtige Weg. Im GEOHAUS finden Sie gebündeltes Know-How für Visualisierungen, Schattenberechnungen und 3D-Stadtmodelle in LoD1 bis LoD3.

Beweissicherung und Überwachung, auch Monitoring benötigen die zeitbezogene Bestandsaufmessung. Sie kann polar (Tachymetrisch), orthogonal, als Laser Scan oder Laser Slam erhoben, im Messbild, Orthophoto von der Drohne aus oder als Panoramafoto dokumentiert werden. Die Weiterverarbeitung darf die Beweiskraft nicht schmälern.