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Laser - Tragwagen

Vermessungstechniker Jan Scheider (19) hat im Juli 2012 seine Ausbildungszeit mit gutem Ergebnis beendet zur Freude seiner Ausbilder im GEOHAUS. Er gehört zur dritten Generation seiner Familie, die erfolgreich eine Lehre im GEOHAUS absolviert hat. Die berufliche Welt des Vermessungstechnikers oder Geomatikers hat sich in den letzten Jahren dramatisch geändert. Aber Jan ist gut gerüstet.

Auf dem Foto wird der erste Einsatz des neuen Tragwagens für einen Vermessungslaser überlegt. Dieser wurde zur Aufnahme von Geometrien an unzugänglichen Orten konstruiert, aktuell zur Aufnahme von Lage und Form von Belüftungskanälen eines Theatergebäudes.


 

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Dr. Otmar Schuster (Aufsichtsratsvorsitzender der ZENIT GmbH), Ingrid Hentzschel (NRW.BANK), Dr. Stefan Müllner (Protagen AG), ZENIT-Geschäftsführer
Peter Wolfmeyer und Dr. Andre Schlochtermeier (EU-Büro des BMBF) freuen sich über das sehr positive Feedback der Teilnehmer auf die Veranstaltung.

Last Call for the last Calls – das war der Titel einer großen Zenitveranstaltung mit 400 Gästen in der DASA in Dortmund am 25.06.12. Es ging darum, Interessenten aus Wirtschaft und Hochschule zu finden für die noch offenen 10 Mia € Europäischer Geldmittel aus dem Rahmenprogramm FP7, die jetzt zur Vergabe anstehen. Mit dem EEN – das Europe Enterprise Network stehen Partnerfirmen aus ganz Europa zur Verfügung, die man zur Kooperation heranziehen kann.


 

Georg Kronenberg könnte sich nach langem, aktivem Berufsleben für das Bistum Essen  in den Ruhestand zurückziehen, doch wird der Mann, der wie kein anderer die Menschen und die Liegenschaften im Bistum kennt, einfach nicht gelassen. Geradezu brausender Applaus zeigte das Renommée dieses Mannes im Kreise der Gäste seiner Abschiedsfeier am 21.5.2012 in Essen. Seine Nachfolgerin, Frau Twarowska, hat nun noch in den nächsten Monaten Gelegenheit ihn zu befragen.

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Addis Ababa vorn!

Tarek Zein, Director der Hansa Luftbild AG in Münster unterstützt von Heilu Seifu, umtriebigem Projektmanager der Stadtverwaltung Addis Ababa präsentierte das neue Eigentumskataster der Stadt Addis Ababa bei der Weltbankkonferenz gegen Armut in Washington DC. Das von Äthiopien selbst finanzierte Programm stieß auf lebhaftes Interesse bei Teilnehmern und Organisatoren, denn es hat gute Voraussetzungen ein nachhaltiges Element im e-government Äthiopiens zu werden. Damit wird es  nachhaltig in den ostafrikanischen Raum hineinwirken. Es besitzt zeitgemäße Technologie und zeichnet sich durch Maßstäblichkeit aus, die solche Projekte oft vermissen lassen.

GEOHAUS war auf der Konferenz vertreten durch Dr. Otmar Schuster zum Thema „Wirtschaftsentwicklung durch Erleichterung des Grundstücksverkehrs“.

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von links: Heilu Seifu, Stadtverwaltung Addis Ababa, Tarek Zein, Hansa Luftbild AG, Dr. Klaus Deininger, Konferenzdirektor der Weltbank – Konferenz in Washington. 


 

Der steigenden Nachfrage nach Liegenschaftsbewertung folgend hat GEOHAUS seine Personalkapazität für diesen Bereich ausgeweitet. ÖbVI Dipl.-Ing. Hanns-F. Schuster, Ass. Dipl.-Ing. Martina Busch und ÖbVI Dr.-Ing. Otmar Schuster als Senior stehen als Gutachter zur Verfügung.
Das Bewertungsportfolio wurde ausgeweitet: Neben dem Verkehrswertgutachten haben sich thematisch die schnelle Fly-By-Bewertung, die Bewertung im Rahmen der Due Diligence, Beleihungsgutachten für ausländische Banken und anderer Spezialfragen in den Vordergrund geschoben.
Die beurkundeten GEOHAUS – Gutachten zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf dem festen Fragenkatalog der Grundstücksdiagnose® beruhen, d.h. sie sind in ihrer Darstellung umfassend.
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Martina Busch und Hanns-F. Schuster bei der Beratung über ein Wertgutachten


 

Viele Schadensprozesse würden entfallen oder zu einem besseren Ergebnis als dem berühmten „faulen Kompromiss“ für alle Schadensbeteiligten führen, wenn die Grundsätze der Beweissicherung im Ablauf des Bauens besser berücksichtigt würden.

Eine besondere Rolle kann dabei die vermessungstechnische Baubetreuung spielen, wenn sie im Rahmen des Bauvorhabens nicht von Einzelanforderung zu Einzelanforderung dahin holpert, sondern wenn ihr ein System zugrunde liegt. Dies ist bei der GEOHAUS – Projektsteuerung GEOMETRIE der Fall.

Sie ist nicht teurer als das Aneinanderreihen der Einzelfälle, alle zeitlich unregelmäßig aufeinander folgenden einzelnen Messungen haben aber als Nebenziel die Beweissicherung und sind damit untereinander verbunden. Folge: Ein großer Mehrwert für den Kunden.

Baustelle ruht

 

 


 

Ein freundlicher Kollege sandte eine Mail und riet, wir sollten doch einmal den Link „Council of Geodetic Surveyors“ auf unserer Website www.vermessung-schuster.de anklicken. Da hatte sich doch tatsächlich ein „CLGE – Center for Dating“ in der kreuzbraven Website eingenistet mit englischem Text und vielen einschlägigen Fotos. Da die Bezirksregierung, unsre Berufsaufsicht, gerade erst Büro und Website penibel geprüft hatte, rief ich diese an und fragte, ob wir nun mit unsere neue Sparte „Dating – Vermittlung“  als genehmigt ansehen könnten? Die Verwirrung löste sich in allgemeine Heiterkeit auf. Was war geschehen? Das „Council of Geodetic Surveyors“ hatte unter President Jean-Yves Pirlot seine Website umbenannt in www.clge.eu. Der alten hatte sich dann das Center for Dating bemächtigt.

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Dr. Otmar Schuster bei der 1. Geodaetika in Belgrad45 Jahre nach dem letzten Besuch wurde Dr. Schuster zum Vortrag über das deutsche Bewertungssystem für Liegenschaften zur 1. Geodätischen Konferenz vom 1. Bis 3. Dezember 2011 nach Belgrad eingeladen.

Damals, 1966, war Jugoslawien im Aufbruch sozialistischer Siegesgewissheit. Der Student genoss die Gastfreundschaft und die vielen Diskussionen. Heute erstaunt den Besucher das große Interesse an allen Themen des Kongresses. Man fühlt sich in die Zeit nach 1990 in Mitteldeutschland zurückversetzt.

Noch ist die geodätische Fachgruppe eine wohl formierte Gesellschaft, der die gesellschaftlichen Aufbrüche noch bevorstehen. Das macht sich auch beim Thema Liegenschaftsbewertung bemerkbar. Die führenden Köpfe scheinen mehr zur schwedischen Massenbewertung zu neigen denn zu der demokratisch basierten und dezentralen Richtwerte – Erstellung Deutschlands. Aber vielleicht ist das auch nur ein Übergangszustand.

 

Seit dem 15.Oktober 2011 ist Dr. Jens Baganz für die nymoen strategieberatung mit Hauptsitz in Berlin tätig. Er befasst sich dort mit der politisch-kommunikativen Begleitung energiewirtschaftlicher Themen. Zielkunden sind Körperschaften öffentlichen Rechts und die Energieträger.

Dr. Baganz, der zunächst in der Energiewirtschaft, dann als Oberbürgermeister in Mülheim an der Ruhr und als Staatssekretär im Wirtschafts- und Energieministerium NRW tätig war, kann hier seine gesammelte Erfahrung einbringen.

Sein hauptsächlicher Wirkungskreis wird Nordrhein-Westfalen sein. Die notwendigen Projekte zur Energiewende, denen sich die kommunale Welt stellen muss, sind auch für ihn die neue Herausforderung. Er wird sich ihnen mit der ihm eigenen Verve stellen.

Dr. Jens Baganz