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Die Einführung des Koordinatenkatasters führt in der Praxis häufig zu der Frage, wo denn der Grenzstein zu stehen habe, wenn die Koordinate „höchster Genauigkeit“ und die vorgefundene Abmarkung voneinander abweichen?

Der über 200 Jahre gewachsene Zahlennachweis des Liegenschaftskatasters bringt es mit sich, dass jedem Punkt eine aus seiner Entstehungsgeschichte heraus unterschiedliche Toleranzfläche zuzuordnen ist. Steht der Grenzstein innerhalb dieser Toleranzfläche und war Gegenstand früherer Anerkennung durch die Nachbarn, so ist seine vorgefundene Lage dann statistisch nicht abzulehnen. An seiner Lage lässt sich nur „rütteln“, wenn die Nachbarn dies auch in einer Grenzniederschrift bestätigen und auch nur innerhalb der vorgegebenen Toleranz.

Das Katasteramt Mülheim an der Ruhr hat konsequenter Weise alle seine mit großer Mühe erarbeiteten „Koordinaten höchster Genauigkeit“ zurückgestuft, um Rechtsunsicherheit durch Koordinatenkataster zu vermeiden. Für den betroffenen Bürger ist dieser Sachverhalt schwerlich zu durchschauen, obwohl für die Grundstücksnutzung viel davon abhängen kann.

 

GN-Skizze

GEOHAUS hält die für seine Kunden tätigen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure dazu an, die topologischen Skizzen zur Grenzniederschrift mit allen notwendigen Hilfsmaßen zu Mauern und anderen topographischen Gegenständen zu versehen, damit die Grenznachbarn daraus eine bessere Orientierung über die rechtmäßige Lage des von ihnen anerkannten Grenzzeichens haben.


 

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Was tue ich für mein Land?

Fabien Omboudou Ndjina, aufgewachsen im Busch Kameruns, hat den langen Weg über Schule, Studium in Frankreich, dort Angestelltentätigkeit bei Regierung und Géomètres Experts, zur eigenen Existenz in Kamerun mit vielen Angestellten durchlaufen. Er ist dort und in den Nachbarländern Kameruns tätig.

Fabien Omboudou Ndjina

Seine Frau lernte er in Belgien kennen, auch Kamerunerin. Sie haben fünf Kinder; die ersten schicken sich an, im In- und Ausland zu studieren. Fabien und seine Familie sind ein Beispiel für das aufkommende Afrika. Sie sind auch die Wegweiser und Hoffnungsträger für ihre Verwandten, Freunde und der Jugend im Busch, mit denen der Kontakt nie abbrach. Seine Vorstellungen für eine bessere Zukunft des Landes krönen seinen Schreibtisch. Diese Klarheit der Vorstellungen brachten ihn zu Ansehen in seinem Land.

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15. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen am 8. – 10. Oktober 2012 in München.

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Auch in diesem Jahr ist Geohaus wieder als Partner der metropoleruhr auf der expo real in München vertreten. Unser Team Hanns-F. Schuster, Dr. Otmar Schuster, Martina Busch und Wolfgang Sandner begrüßt Sie am Standort metropoleruhr – Mülheim an der Ruhr – B1.330.
Nationale und internationale Bewertungsverfahren für Immobilien sind ein Spezialgebiet von Geohaus. Dienstleistungsprodukte wie die Grundstücks-Diagnose® sind eine qualitätsvolle Grundlage für alle Phasen der Grundstücksentwicklung.


 

Laser - Tragwagen

Vermessungstechniker Jan Scheider (19) hat im Juli 2012 seine Ausbildungszeit mit gutem Ergebnis beendet zur Freude seiner Ausbilder im GEOHAUS. Er gehört zur dritten Generation seiner Familie, die erfolgreich eine Lehre im GEOHAUS absolviert hat. Die berufliche Welt des Vermessungstechnikers oder Geomatikers hat sich in den letzten Jahren dramatisch geändert. Aber Jan ist gut gerüstet.

Auf dem Foto wird der erste Einsatz des neuen Tragwagens für einen Vermessungslaser überlegt. Dieser wurde zur Aufnahme von Geometrien an unzugänglichen Orten konstruiert, aktuell zur Aufnahme von Lage und Form von Belüftungskanälen eines Theatergebäudes.


 

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Dr. Otmar Schuster (Aufsichtsratsvorsitzender der ZENIT GmbH), Ingrid Hentzschel (NRW.BANK), Dr. Stefan Müllner (Protagen AG), ZENIT-Geschäftsführer
Peter Wolfmeyer und Dr. Andre Schlochtermeier (EU-Büro des BMBF) freuen sich über das sehr positive Feedback der Teilnehmer auf die Veranstaltung.

Last Call for the last Calls – das war der Titel einer großen Zenitveranstaltung mit 400 Gästen in der DASA in Dortmund am 25.06.12. Es ging darum, Interessenten aus Wirtschaft und Hochschule zu finden für die noch offenen 10 Mia € Europäischer Geldmittel aus dem Rahmenprogramm FP7, die jetzt zur Vergabe anstehen. Mit dem EEN – das Europe Enterprise Network stehen Partnerfirmen aus ganz Europa zur Verfügung, die man zur Kooperation heranziehen kann.


 

Georg Kronenberg könnte sich nach langem, aktivem Berufsleben für das Bistum Essen  in den Ruhestand zurückziehen, doch wird der Mann, der wie kein anderer die Menschen und die Liegenschaften im Bistum kennt, einfach nicht gelassen. Geradezu brausender Applaus zeigte das Renommée dieses Mannes im Kreise der Gäste seiner Abschiedsfeier am 21.5.2012 in Essen. Seine Nachfolgerin, Frau Twarowska, hat nun noch in den nächsten Monaten Gelegenheit ihn zu befragen.

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Addis Ababa vorn!

Tarek Zein, Director der Hansa Luftbild AG in Münster unterstützt von Heilu Seifu, umtriebigem Projektmanager der Stadtverwaltung Addis Ababa präsentierte das neue Eigentumskataster der Stadt Addis Ababa bei der Weltbankkonferenz gegen Armut in Washington DC. Das von Äthiopien selbst finanzierte Programm stieß auf lebhaftes Interesse bei Teilnehmern und Organisatoren, denn es hat gute Voraussetzungen ein nachhaltiges Element im e-government Äthiopiens zu werden. Damit wird es  nachhaltig in den ostafrikanischen Raum hineinwirken. Es besitzt zeitgemäße Technologie und zeichnet sich durch Maßstäblichkeit aus, die solche Projekte oft vermissen lassen.

GEOHAUS war auf der Konferenz vertreten durch Dr. Otmar Schuster zum Thema „Wirtschaftsentwicklung durch Erleichterung des Grundstücksverkehrs“.

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von links: Heilu Seifu, Stadtverwaltung Addis Ababa, Tarek Zein, Hansa Luftbild AG, Dr. Klaus Deininger, Konferenzdirektor der Weltbank – Konferenz in Washington. 


 

Viele Schadensprozesse würden entfallen oder zu einem besseren Ergebnis als dem berühmten „faulen Kompromiss“ für alle Schadensbeteiligten führen, wenn die Grundsätze der Beweissicherung im Ablauf des Bauens besser berücksichtigt würden.

Eine besondere Rolle kann dabei die vermessungstechnische Baubetreuung spielen, wenn sie im Rahmen des Bauvorhabens nicht von Einzelanforderung zu Einzelanforderung dahin holpert, sondern wenn ihr ein System zugrunde liegt. Dies ist bei der GEOHAUS – Projektsteuerung GEOMETRIE der Fall.

Sie ist nicht teurer als das Aneinanderreihen der Einzelfälle, alle zeitlich unregelmäßig aufeinander folgenden einzelnen Messungen haben aber als Nebenziel die Beweissicherung und sind damit untereinander verbunden. Folge: Ein großer Mehrwert für den Kunden.

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Der steigenden Nachfrage nach Liegenschaftsbewertung folgend hat GEOHAUS seine Personalkapazität für diesen Bereich ausgeweitet. ÖbVI Dipl.-Ing. Hanns-F. Schuster, Ass. Dipl.-Ing. Martina Busch und ÖbVI Dr.-Ing. Otmar Schuster als Senior stehen als Gutachter zur Verfügung.
Das Bewertungsportfolio wurde ausgeweitet: Neben dem Verkehrswertgutachten haben sich thematisch die schnelle Fly-By-Bewertung, die Bewertung im Rahmen der Due Diligence, Beleihungsgutachten für ausländische Banken und anderer Spezialfragen in den Vordergrund geschoben.
Die beurkundeten GEOHAUS – Gutachten zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf dem festen Fragenkatalog der Grundstücksdiagnose® beruhen, d.h. sie sind in ihrer Darstellung umfassend.
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Martina Busch und Hanns-F. Schuster bei der Beratung über ein Wertgutachten


 

Dr. Otmar Schuster bei der 1. Geodaetika in Belgrad45 Jahre nach dem letzten Besuch wurde Dr. Schuster zum Vortrag über das deutsche Bewertungssystem für Liegenschaften zur 1. Geodätischen Konferenz vom 1. Bis 3. Dezember 2011 nach Belgrad eingeladen.

Damals, 1966, war Jugoslawien im Aufbruch sozialistischer Siegesgewissheit. Der Student genoss die Gastfreundschaft und die vielen Diskussionen. Heute erstaunt den Besucher das große Interesse an allen Themen des Kongresses. Man fühlt sich in die Zeit nach 1990 in Mitteldeutschland zurückversetzt.

Noch ist die geodätische Fachgruppe eine wohl formierte Gesellschaft, der die gesellschaftlichen Aufbrüche noch bevorstehen. Das macht sich auch beim Thema Liegenschaftsbewertung bemerkbar. Die führenden Köpfe scheinen mehr zur schwedischen Massenbewertung zu neigen denn zu der demokratisch basierten und dezentralen Richtwerte – Erstellung Deutschlands. Aber vielleicht ist das auch nur ein Übergangszustand.