Home » Archiv
 

Das Thema hat Afrika längst über Frankreich erreicht. Geoinformation – recht gestaltet – bringt Transparenz in alle Planungsvorgänge und stärkt die demokratische Entwicklung. Kamerun hat ein ehrgeiziges Entwicklungsprogramm bestehend aus vielen Investitionsvorhaben in fast allen Bereichen der Wirtschaft, u.a. dem Eigentumssicherungssystem. Es ist der Wille der Regierung Kameruns, deutsche Firmen ins Land zu holen als Ausführende und als Investoren. „Kommt nach Hause!" rief Minister Touna Mama den Anwesenden zu und erinnerte an die alten deutschen Wurzeln in Kamerun.

Touna mama 180713


Das eintägige Symposium zu Wirtschaftsfragen Kameruns in ZENIT am 16.Juli 2013 nutzte Minister Touna Mama, begleitet von Fabien Omboudou Ndjina, Präsident des Ordre des Géomètres Experts Kamerun, um sich auch bei GEOHAUS und bei Hansa Luftbild in Münster fit zu machen in Sachen Geoinformation. Sicherung des Eigentums und die Beleihung von Grundeigentum als Hebel für die Wirtschaftsentwicklung sowie ein Adresssystem und die Georeferenzierung von Bestands- und Planungsdaten waren die Themen. Auf besonderes Interesse stießen bei den Gästen die GEOHAUS Entwicklungen zu Telematik und Logistik. Die hohen Unfallzahlen im Lastwagenverkehr Kameruns zwingen dazu, neue Wege zu gehen. Die erschwingliche Geobox und die mächtige GEOhaus – Software wie auch das „Green Band Driving“ stießen auf großes Interesse.


 

Martina Busch und Ulrike Schwarz: Ein Team für schwere FälleDie Ratsvorlage für den Bebauungsplan im Juni 2013 umfasst ganze 1.200 Seiten. Über 500 Seiten allein die Beantwortung der Bürgeranregungen; 14 Gutachten und drei Bürgeranhörungen waren notwendig.

Und doch ist das Werk gelungen gegen den schärfsten Widerstand jener, die in der geplanten Straßenrandbebauung wenn nicht den Untergang, dann doch den Erstickungstod der Stadt fürchteten. „Es dürfen keine Fehler durchgehen, weder technische noch rechtliche" so Ass. Busch, „im GEOHAUS haben wir den Gesamtüberblick entwickelt, aus dem heraus wir auch die Detailfragen eines B-Plan-Verfahrens zielgerichtet lösen können. Wir haben nun eine Reihe solcher Schwerstfälle im Ruhrgebiet zu einem guten Ende geführt".

Die größten B-Pläne, die GEOHAUS bearbeitet hat waren 900 ha für ein Erholungsresort, 65 ha für einen gewerblichen Altlastenstandort und 51 ha für ein dichtes Baugebiet mit umfangreicher Bodenordnung.

 


 

Das Gleis von RailGate als topologische Quasi – Invariante im Raum stand im Mittelpunkt einer kleinen Konferenz am 16. April für das Projekt GALIL-EU im List-Zentrum von Wegberg-Wildenrath. Die dort angelegten Teststationen RailGate für Schienenfahrzeuge und AutomotiveGate für Straßenfahrzeuge sollen in Zukunft auch wissenschaftliche Spielwiese, Test- und Eichstation für hochgenaue geodätische Anwendungen werden.

Von links: Prof. Dr. Heinz-Jürgen Przybilla - Hochschule Bochum, Hanns F. Schuster - GEOhaus, Dr. Carsten Hoelper - AGIT - Aachen, Dr. Hans Bendien  - Itaps z.p.o.o. (Polen), Dr. Uwe Birk - ZENIT, Martin Pölöskey - AGIT -Aachen


 

Dr. Klaus Deininger, Lead Economist in der Weltbank, hat sein Werk, die „Konferenz über Land und Armut" vom 8. bis 11.April 2013 in Washington zu einem weiteren Höhepunkt geführt. Vier Sessions pro Tag in sechs parallelen Sitzungssälen, jede Session mit 4 bis 5 Vorträgen dokumentierten die Breite und den Tiefgang des Landmanagements in Entwicklungsländern rund um die Welt. Hansa Luftbild war vertreten mit einem Vortrag über das Katasterprojekt in Addis Abbeba gehalten von Berisso Zerihun (Addis Ababa City) und Tarek Zein (Hansa Luftbild AG).
Dr. Otmar Schuster leitete die Session: „New Challenges for Land Administrations" mit den Autoren: Mogues Tewodaj (International Food Policy Research Institute), Dr. John Bruce (LADSI Inc, USA), Jorge Espinoza (Uni München), Prof. Eric Abbot (School of Journalism and Communication, Iowa). Oft scheint es so, als seien die Verhältnisse stärker als der gesammelte gute Wille, doch sind die Fortschritte unverkennbar: Das Maß an Verantwortlichkeit steigt, die Transparenz aller Maßnahmen angetrieben durch das Internet trägt Früchte und drängt die Korruption zurück; die Rolle der Frauen wird zunehmend wichtiger.
Was ist unser GEOHAUS – Beitrag zum internationalen Landmanagement? Die Verbindung von Technik und Recht für die Entwicklung von funktionierenden Bodenmärkten.
 
Dr. Klaus Deininger in seinem Element

 

Das Reichsgericht in Leipzig

Das Buch „Über den Dächern von Leipzig“ , 2. Auflage 2013, erschienen im Lehmstedt Verlag, ist ein einzigartig anschauliches Werk über die Gestaltung einer Stadt in diesem Zeitraum, festgehalten in Luftbildern, die zumeist von unserer Hansa Luftbild und von Junkers Luftbild in jener Zeit geflogen und aufgenommen wurden.

Herausgegeben von Heinz Peter Brogiato mit wissenschaftlichen Begleittexten und einem Nachwort von Dr. Matthias Meusch zeigt es das großbürgerliche Leipzig ebenso wie damals fortschrittliche Versuche, der Wohnungsnot nach dem ersten Weltkrieg Herr zu werden. Durch Krieg und sozialistische Epoche ist vieles zerstört. Doch die heutige Stadt Leipzig knüpft an ihre große Geschichte an.


 

scan-schacht

Das Foto – obwohl grau in grau – ist ein Scan eines nicht begehbaren Hohlraumes. Es gibt die räumlichen Verhältnisse innerhalb eines alten, öffentlichen Gebäudes preis.
Nur eine kleine Öffnung führt nach draußen. Durch eine besondere GEOHAUS - Messungsvorrichtung ist es gelungen, diese Hohlräume mit kleinem Aufwand dreidimensional sichtbar zu machen und jedem Punkt der Wolke räumliche Koordinaten zuzuordnen. So können die Hohlräume auch cm - scharf in den Bauzeichnungen positioniert werden.

 

Auf einer Delegationsreise nach DELHI vom 8. bis 14. Januar 2013 mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Otto aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie standen die Themata Infrastruktur, Desastermanagement, Küstenüberwachung und Kontrolle der Landesgrenzen im Vordergrund.

Die Gesprächspartner waren hochrangige Persönlichkeiten des indischen Staates aus Politik, Verwaltung und Technik. Die deutsche Delegation setzte sich aus maßgeblichen Vertretern der deutschen groß- und mittelständischen Industrie- und Gewerbelandschaft zusammen.Vertretern der Forschung (DLR), der GIZ waren anwesend. Die Vertreter des deutschen Messewesens sowie der Feuerwehr spielten eine bedeutende Rolle. Als Geoinformationsdienstleister waren GEOHAUS und HANSA LUFTBILD AG vertreten.

Neben den erwartet guten Möglichkeiten für die deutsche Industrie war das Interesse an deutschen, ehrenamtlichen Einrichtungen, wie der freiwilligen Feuerwehr oder der durchgreifenden Systematik deutscher Geoinformation für die Teilnehmer überraschend.

Dr. Otmar Schuster, GEOHAUS, Dr. Sarish Batra als Vertreter von Hansa Luftbild India begrüßen Mr. Shashidar Reddy, den stellv. Chef der Nationalen Desaster – Management Organisation.

Dr. Otmar Schuster, GEOHAUS, Dr. Sarish Batra als Vertreter von Hansa Luftbild India begrüßen Mr. Shashidar Reddy, den stellv. Chef der Nationalen Desaster – Management Organisation.

 


 

oberscheid

Hans Oberscheid (93), selbständiger Landwirt in Duisburg wird in der Bauverwaltung sowohl gefürchtet wie bewundert. Über 70 Jahre beruflicher Selbständigkeit, ehrenamtlicher Tätigkeit z.B. als Laienrichter bei der Landwirtschaftskammer, insbesondere aber seine Erfahrungen im Umgang mit seinen Liegenschaften haben ihn gelehrt, dass Durchhalten, senkrechtes Denken und ein klarer Blick für die Interessen seiner Kontrahenten die besten Mittel sind, Ziele zu erreichen. So ließ er sich jüngst durch einen verlorenen, aberwitzigen Prozess vor dem Verwaltungsgericht um vier von ihm örtlich verschobene Garagen („beim ersten Mal halten die immer zur Behörde!“) nicht davon abhalten, vor das Oberverwaltungsgericht zu ziehen, um nach dessen Spruch erneut beim Verwaltungsgericht zu obsiegen. Er hatte die Richtigkeit der Geohaus – Beratung früh erkannt.


 

GEObox smartSechs Jahre lang versahen die ersten „GEObox smart“ von Geosat (www.geosat.de) ihren Dienst in den Baustellenfahrzeugen unter rauen Bedingungen ohne jeden Ausfall und Wartung.

Die Software koppelte die Standortdaten mit den Auftragsdaten und ermöglichte transparente  und sichere Rechnungslegung gegenüber dem Kunden. Auftragsmanagement und Außendienst dokumentierten ihre Professionalität.

Unsere Partner auf der Baustelle konnten auf diese Daten zurückgreifen und die Abläufe rekonstruieren, was sich als sehr nützlich erwies.

Die neue „Geobox smart“ besticht durch höhere Datensicherheit bei Internetausfall bzw. unterbrochener Verbindung zum Server. Die automatische Auswertung der Daten wird dadurch weiter erleichtert.


 

Die Einführung des Koordinatenkatasters führt in der Praxis häufig zu der Frage, wo denn der Grenzstein zu stehen habe, wenn die Koordinate „höchster Genauigkeit“ und die vorgefundene Abmarkung voneinander abweichen?

Der über 200 Jahre gewachsene Zahlennachweis des Liegenschaftskatasters bringt es mit sich, dass jedem Punkt eine aus seiner Entstehungsgeschichte heraus unterschiedliche Toleranzfläche zuzuordnen ist. Steht der Grenzstein innerhalb dieser Toleranzfläche und war Gegenstand früherer Anerkennung durch die Nachbarn, so ist seine vorgefundene Lage dann statistisch nicht abzulehnen. An seiner Lage lässt sich nur „rütteln“, wenn die Nachbarn dies auch in einer Grenzniederschrift bestätigen und auch nur innerhalb der vorgegebenen Toleranz.

Das Katasteramt Mülheim an der Ruhr hat konsequenter Weise alle seine mit großer Mühe erarbeiteten „Koordinaten höchster Genauigkeit“ zurückgestuft, um Rechtsunsicherheit durch Koordinatenkataster zu vermeiden. Für den betroffenen Bürger ist dieser Sachverhalt schwerlich zu durchschauen, obwohl für die Grundstücksnutzung viel davon abhängen kann.

 

GN-Skizze

GEOHAUS hält die für seine Kunden tätigen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure dazu an, die topologischen Skizzen zur Grenzniederschrift mit allen notwendigen Hilfsmaßen zu Mauern und anderen topographischen Gegenständen zu versehen, damit die Grenznachbarn daraus eine bessere Orientierung über die rechtmäßige Lage des von ihnen anerkannten Grenzzeichens haben.